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<pre>Gegen die bis zum Hals im Tabellenkeller feststeckenden Hessen entwickelte sich ein Krampf, der von A bis Z an Abstiegskampf erinnerte — beim Blick auf die unbedarfte Quälerei wäre uninformierten Zuschauern wohl nie der Gedanke gekommen, dass sich Freiburg eigentlich in sicheren Gefilden bewegt.  <p> Dieser Stimmungsumschwung ist umso erstaunlicher, weil der Schweizer eigentlich noch gar nicht richtig mit der Arbeit begonnen hat: Bei der fälligen Neuausrichtung der Wölfe kam dem 50-Jährigen schließlich gleich einmal die ereignisreiche Englische Woche in die Quere.  <p>  In den letzten acht Bundesliga-Spielen haben die Roten Bullen in der ersten Halbzeit insgesamt nur einen einzigen Treffer erzielen können. Immerhin: Jener Treffer gelang zuletzt gegen den VfB Stuttgart. <p> Eine solche ausbaufähige Leistung wird dann vermutlich noch nicht einmal in Wolfsburg mit einem vollen Erfolg belohnt, weshalb es wohl auch zum Saisonstart mit einer Punkteteilung wieder zum vorjährigen Lieblingsresultat der VfL-Kicker kommt. <p>  In den ersten sechs Liga-Partien der zweiten Saisonhälfte gab es für den VfB vier Niederlagen und zwei Unentschieden.  </pre>


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<pre>Der „Dreier“ in Augsburg war zugleich etwas Besonderes: Es war der erste Stuttgarter Auswärtssieg in dieser Saison — und das im 1Versuch! „Ich bin sehr froh über den Sieg. Auch weil die Mannschaft wieder Charakter gezeigt hat“, sagte Siegtorschütze Mario Gomez.  <p> Zum Glück wartet mit Stuttgart nun allerdings eine Mannschaft, zu deren Stärken das Offensivspiel keinesfalls gehört.  <p>  Schon wieder! Der VfL Wolfsburg muss zum Nachsitzen, um den Verbleib in der Bundesliga zu schaffen. Die Niedersachsen treffen in der Relegation auf Holstein Kiel, den Überraschungsdritten der Liga. Der VfL hat im Hinspiel am Donnerstag (20:30 Uhr) Heimrecht, vier Tage später folgt das Rückspiel in Kiel. <p> Von Beginn an hatte stattdessen schon allein die Körpersprache etlicher Spieler verraten, dass es nichts mit einer Auferstehung im Signal Iduna Park werden wird: Wie bereits beim kurz zuvor erlittenen Pokal-K.o. in München, ließen die Gäste die gegnerische Überlegenheit demutsvoll über sich ergehen. <p>  In den letzten vier Duellen in Bremen fielen zwischen Werder und Hannover insgesamt 20 (!) Tore.  </pre> 


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<pre> Darauf lässt sich aufbauen, denn die Gesamtsituation der Stuttgarter ist noch immer heikel.  <p> Frust wäre dennoch fehl am Platz. Immerhin ist es den Lilien im Zuge des jüngsten Aufwärtstrends gelungen, mit dem Klub-Rekord von drei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Siegen in der Rückrundentabelle auf den 15. Rang vorzustoßen und damit die eigene Würde wiederherzustellen.  <p>  Entsprechend ist es sicherlich keine anmaßende Behauptung, dass die perfekte Ausbeute — ungeachtet der natürlich vorhandenen guten Ansätze — nicht so ganz zu den bisherigen Leistungen der Alten Dame zu passen scheint. <p>  Bereits bei den jüngsten drei Auftritten hatten die völlig von der Rolle befindlichen Wölfe kein Bein mehr auf den Boden gekriegt. <p>  Konnte die Elf von Ralph Hasenüttl etwa schon beim vorjährigen 2:2 in Hoffenheim ihren Kopf in buchstäblich letzter Sekunde doch noch aus der Schlinge ziehen, wurde jüngst auch gegen Werder Bremen erst zu vorgerückter Stunde der Deckel auf den vermeintlichen Pflichtsieg gemacht.  </pre>


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<pre> Hatte der vor zwei Wochen gegen Frankfurt verbuchte 2:1-Erfolg entsprechend schon wie ein kleines Spektakel angemutet, ist nun aber möglicherweise nochmals eine Steigerung drin. Das Derby scheint sich für den ersten wirklich souveränen Dreier seit dem Wiederaufstieg zu empfehlen.  <p> Bei seinen ersten beiden Anläufen vermochte Weinzierl noch keine schlüssigen Ansätze anzubieten, auf die das Schlusslicht begründete Hoffnungen setzen kann – was nun nach unserer Rechnung auch gegen die Hessen für einen Achtungserfolg zu wenig ist.   <p> Doch nun wartet mit dem FC Bayern die wohl härteste Prüfung für den Aufsteiger. <p>  Hoffnung gibt zwar die enorme Auswärtsschwäche der Kraichgauer, die mit nur einem Sieg in dieser Wertung das Tabellenschlusslicht bilden, allerdings ist auch auf fremdem Geläuf unter Nagelsmann ein deutlicher Aufschwung erkennbar.  <p> Auch wenn sie am vergangenen Spieltag im Heimspiel gegen den FC Köln nur sehr mühsam zu den drei Punkten kamen. Am Ende stand der Spitzenreiter bei 26:7 Torschüssen, 83 Prozent Ballbesitz und einer Passquote von 92 Prozent.  </pre>


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<pre> Zwei dieser acht Auswärtsspiele haben sie gewonnen (2:1 in Bremen, 2:0 in Ingolstadt), aber von den letzten fünf nur eines. Jenes bei den Schanzern. Bei ihrem bislang letzten Auwärtsspiel holten sie einen Punkt – beim 1:1 in Dortmund.  <p> Insgesamt mussten die Kraichgauer in den letzten elf Spielen gegen die Berliner nur eine einzige Niederlage hinnehmen. Jene Pleite fiel dann allerdings recht deutlich aus.  <p>  Wir Wettfreunde tun uns deshalb ausgesprochen schwer, im Vorfeld einen klaren Favoriten auszumachen. <p>  Wird von an der Isar gastierenden Herausforderern in solch aussichtslos erscheinenden Situationen üblicherweise zum mehr oder weniger geordneten Rückzug geblasen, stellte sich die Oktoberfest-Stimmung der Hausherren dieses Mal als verfrüht heraus.  <p> Vier Punkte liegen die Augsburger Stand jetzt über dem ominösen Strich, ein Sieg könnte die Weinzierl-Elf — zumindest vorübergehend — aus dem Tabellenkeller hieven, wohingegen eine Niederlage die Situation erneut verschärfen würde.  </pre>


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